Still Film Eigentlich vergangen (2018)
Still Film Eigentlich vergangen (2018)

DOKUMENTARFILM

Eigentlich vergangen

ein Film von Nicole Foelsterl
Land: Österreich/Schweiz
Jahr: 2018
Länge: 15'

EPK
Poster / Stills / Portrait Regie

«Ich bin nicht drauf!» Die Großmutter ist sich sicher, dass die Filmemacherin die Kamera falsch positioniert hat. Resolut verteidigt die alte Frau ihr eigenes Bild gegenüber der Enkelin, die mehr über die vergangene Flucht von Ungarn nach Österreich in Erfahrung bringen möchte. Im reibungsvollen und dennoch vertrauten Dialog der beiden offenbart sich, wie Familien ihre Geschichte über Generationen weitergegeben und diese sich ins Innerste von Beziehungen einnisten.

«Eigentlich vergangen» ist die persönliche Auseinandersetzung der Filmemacherin mit der ambivalenten Geschichte der eigenen Großmutter als Angehörige der deutschsprachigen Minderheit der «Donauschwaben» während des Zweiten Weltkrieges. Intensive Alltäglichkeiten zwischen den beiden Frauen verweben sich mit Gesprächsfragmenten und Filmaufnahmen von der alten Heimat zu einer Reflexion über das trügerische Zusammenspiel von Erinnern und Erzählen.

Festivals
1. Internationale Kurzfilmtage Winterthur (Schweiz, November 2018)
2. Solothurner Filmtage (Schweiz, Jänner 2019)
3. Diagonale - Festival des österreichischen Films (Österreich, März 2019)
4. Filmfest Dresden - International Short Film Festival (Deutschland, April 2019)
5. VIS Vienna Shorts (Österreich, Mai/Juni 2019)
Bester Film des Österreich Wettbewerbs, Elfi Dassanowsky Preis, Preis der Jugendjury)
6. Festival of Nations (Österreich, Juni 2019)
7. Kortfilmfestivalen Grimstad (Norwegen, Juni 2019)
8. Palm Springs Shortsfest (USA, Juni 2019)
9. dotdotdot (Österreich, August 2019)
10. White Frame (Schweiz, August 2019)

Mitwirkende
Marianne Schneider

Crew
Produktion, Regie und Montage: Nicole Foelsterl
Dramaturgische Beratung: Andres Veiel
Kamera 2016: Astrid Heubrandtner
Super 8 Filme: Familienarchiv
Visual Effects: Susanne Hofer
Trailer und Postproduktion: Matthias Kappeler
Ton 2016: Stefan Rosensprung
Sound Design: Gregg Skerman
Color Grading: Ralph Wetli 
Titelgestaltung: Anne Güldner
Deutsche Untertitel: Elisabeth Krüsi 
Englische Untertitel: Mark Miscovich
Grafik Design: Karin Hutter 
Kommunikation: Geesa Tuch